Positive Stimmung gegenüber Digital Health – bitkom Studie

bitkom_logoDer Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (bitkom) hat in Zusammenarbeit mit der Bayerischen TelemedAllianz (BTA) kürzlich eine repräsentative Studie zur Digitalisierung im Gesundheitswesen veröffentlicht. Dabei zeigt sich, dass das Internet und digitale Kommunikationswege im medizinischen Bereich zunehmend an Bedeutung gewinnen. Wir fassen einige der Ergebnisse im Folgenden Blogbeitrag zusammen:

Das Internet als Quelle medizinischer Recherchebitkom_studie1

Mehr als die Hälfte der Befragten gaben an, das Internet zu nutzen, um sich über medizinische Themen zu informieren. Fast 20% davon nutzen dies sogar mindestens einmal im Monat. Mehr als 60% denken demnach, dass sie im Internet wertvolle Gesundheitstipps erhalten. Knapp die Hälfte gab an, durch die Recherche souveräner gegenüber ihrem Arzt auftreten zu können. Nur 13% berichteten dagegen, dass sie sich durch die Information im Internet häufiger Sorgen über ihren Gesundheitszustand machen würden.

Digitale Angebote im Gesundheitswesenbitkom_studie2

Die größte Zustimmung unter den digitalen Angeboten im Bereich Gesundheit erfahren Gesundheits-Apps. Fast die Hälfte aller Smartphone-Nutzer (*) haben schon einmal eine solche Anwendung verwendet. Elektronische Kommunikation mit dem Arzt dagegen, sei es zur Terminvereinbarung oder sogar in Form einer Online-Sprechstunde nutzen dagegen bisher sehr wenige der Befragten und auch die Akzeptanz für eine zukünftige Nutzung diese Anwendung ist eher gering. Etwa 60% können sich vorstellen Online einen Termin beantragen oder haben ein solches Angebot bereits genutzt. Bei Online Sprechstunden sind es nur etwa 30%, wobei lediglich 1% derartige Angebote bereits genutzt hat.

Die größten Nachteile einer Online-Sprechstunde sehen die Befragten in dem Risiko einer Fehlbehandlung (72%), dem fehlenden Vertrauensverhältnis (54%) und der mangelnden Datensicherheit bei sensiblen Gesundheitsdaten (52%).

Elektronische Patientenakte

Damit Gesundheitsdaten elektronisch verfügbar gemacht werden können und Ärzte oder Kliniken auf diese Daten zugreifen können, soll die elektronische Patientenakte eingeführt werden. 60% der Befragten gaben an eine solche Akte nutzen zu wollen. Allerdings möchten fast zwei Drittel davon die Hoheit über ihre Daten behalten und kontrollieren welcher Arzt darauf zugreift. 60% zeigten sich aber einverstanden damit, dass behandelnde Ärzte Informationen untereinander austauschen. Weniger als ein Viertel der Befragten wäre damit einverstanden, wenn die Krankenkasse die Daten an Ärzte weitergeben würde.

Die gesamte Studie der bitkom finden Sie hier.

Gewalt in der häuslichen Pflege – Prävention und Maßnahmen

Noch immer ist die Gewalt gegen pflegebedürftige Menschen ein Tabuthema. Deshalb ist es von besonderer Bedeutung sich öffentlich mit diesem Thema auseinander zu setzen und darüber zu informieren. Je besser pflegende Angehörige sich über die Risiken informieren und je offener sie mit Problemen umgehen, desto eher lassen sich Gewalt und andere Eskalationen in der häuslichen Pflege vermeiden. Was überhaupt unter Gewalt zu verstehen ist und wie Pflegende mit emotionalen Herausforderungen zurechtkommen, darum geht es im folgenden Artikel:Pflege

Gewalt – Was ist das eigentlich?

Es ist nicht leicht eine einheitliche und allumfassende Definition für Gewalt zu finden, die Erscheinungsformen und Ausprägungen sind vielfältig. Gerade in der Pflege können verschiedenste Szenarien bereits unter den Begriff Gewalt fallen. Das Verständnis von Gewalt unterscheidet sich in unterschiedlichen sozialen und kulturellen Kontexten, aber auch die persönliche Wahrnehmung spielt dabei eine Rolle. Eine der weit verbreiteten Definitionen kommt von der Weltgesundheitsorganisation (WHO):

„Gewalt ist der absichtliche Gebrauch von angedrohtem oder tatsächlichem körperlichem Zwang oder physischer Macht gegen die eigene oder eine andere Person, gegen eine Gruppe oder Gemeinschaft, der entweder konkret oder mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Verletzungen, Tod, psychischen Schäden, Fehlentwicklung oder Deprivation führt.“

In der Pflegesituation kann Gewalt sowohl vom Pflegenden, als auch von der pflegebedürftigen Person ausgehen. Meist sind die Ursachen dabei grundsätzlich verschieden, weshalb Aufklärung über beide Möglichkeiten wichtig ist.

In der Pflege kann Gewalt in folgenden Formen auftreten:

Unmittelbare körperliche Gewalt

Medikamentenmissbrauch

Sexueller Missbrauch

Emotionale oder psychische Gewalt

Finanzielle Ausbeutung

Vernachlässigung

Gewalt gegen ältere Menschen hat die WHO noch einmal gesondert definiert:

„Unter Gewalt gegen ältere Menschen versteht man eine einmalige oder wiederholte Handlung oder das Unterlassen einer angemessenen Reaktion im Rahmen einer Vertrauensbeziehung, wodurch einer älteren Person Schaden oder Leid zugefügt wird.“

Wichtige Punkte dieser Definition sind vor allem das Vertrauensverhältnis zwischen pflegender Person und dem Gepflegten, aber auch das Unterlassen von bestimmten (Pflege-) Handlungen.

 Wie oft kommt Gewalt in der Pflege vor?

Über die Häufigkeit von Vorfällen ist nur sehr schwer eine Aussage zu treffen. Das Thema hat keine breite Öffentlichkeit und die Betroffenen können sich oft nicht selbständig äußern. So entsteht eine enorm hohe Dunkelziffer für Gewalt in der Pflege. In einer Umfrage des Zentrums für Qualität in der Pflege gaben aber etwa 20% der Befragten an, mit gewaltbehafteten Situationen im Pflegekontext in Berührung gekommen zu sein. Anhand dieser Zahl lässt sich grob einschätzen, wie häufig Gewalt tatsächlich vorkommt. Dabei sollte immer Bedacht werden, dass auch schon verbale Aggressionen oder emotionale Vernachlässigung als Gewalt gelten können.

Was sind die Ursachen für Gewalt in der Pflege?

Für das Auftreten von gewaltsamen Handlungen kann es zahlreiche Ursachen geben. Da es sich in der häuslichen Pflege oft um sehr enge familiäre Beziehungen zwischen Pflegenden und Gepflegten handelt, ist diese Beziehung für das Entstehen von Gewalt von wichtiger Bedeutung. Bestand schon vor der Pflegebedürftigkeit ein schwieriges Verhältnis, steigt auch das Risiko für Probleme während der Pflege. Auch der psychische Zustand der Beteiligten Personen und Substanzmissbrauch können eine Rolle spielen. Außerdem können auch finanzielle Umstände oder Mangel an Informationen das Risiko für Gewalt in einer Pflegebeziehung erhöhen. Konkret entstehen Eskalationen auf Seiten der Pflegenden oft durch ein Gefühl der Überforderung, das Gefühle wie Wut und Aggression hervorrufen kann. Für pflegende Angehörige kann es daher helfen, gut über die Anforderungen und mögliche Probleme bei der Pflege zu informieren um keine Gewalt entstehen zu lassen. Dafür können zahlreiche Beratungsangebote in Anspruch genommen werden. In dem Artikel: „Link einfügen“ haben wir einige Anlaufstellen vorgestellt und erklären, welche Möglichkeiten Angehörige haben, um sich in der häuslichen Pflege zu entlasten.

Ausführliche Informationen zum Thema Gewalt in der Pflege finden Sie im Themenreport des ZQP.

Weitere Links zum Thema:

Online-Portal zur Gewaltprävention in der Pflege

Leitfaden der Diakonie Düsseldorf

Erweiterte Pflegerealität – Datenbrillen für die häusliche Pflege

Datenbrille2Pflegende Angehörige sind keine Pflege-Experten und trotzdem auf Fachwissen angewiesen. Sie versorgen einen Betroffenen Menschen und brauchen daher bestmöglichen Zugang zu Informationen über die Pflege. Natürlich gibt es zahlreiche Ratgeber, die den Angehörigen Wissen vermitteln sollen, sowohl in gedruckter Form, als auch online. Aber in einer konkreten Notfallsituation oder auch nur während der Erledigung der alltäglichen Pflegeaufgaben ist dieses Wissen oft nicht schnell abrufbar. Eine Lösung für dieses Problem können Datenbrillen und die sogenannte „Augmented Reality“ oder „Erweiterte Realität“ sein. Dabei werden bestimmte Inhalte direkt in das Sichtfeld des Pflegenden eingeblendet.

Wie können Datenbrillen helfen?

Über ein solches Gerät können Angehörige Fachwissen jederzeit abrufen und direkt anwenden. Dabei bleiben die Hände frei und alle Pflegetätigkeiten können währenddessen problemlos erledigt werden. Denkbar ist es beispielsweise Informationen über Messgeräte für Gesundheitsdaten oder Hinweise zu Medikamenten einzublenden. Aber auch für alle anderen Grundaufgaben der Pflege kann eine Datenbrille Angehörige unterstützen, besonders wenn diese noch unsicher in fachlichen Fragen sind, zum Beispiel wenn der Pflegebedürftige erst seit kurzem auf Pflege angewiesen ist. Außerdem kann die Planung der Pflege immer visuell dargestellt werden und alle notwendigen Aufgaben sind sofort sichtbar. Dadurch verringert sich die Gefahr, dass ein unerfahrener pflegender Angehöriger eine Aufgabe vergisst. Möglicherweise kann die Brille sogar zur Kommunikation mit Fachkräften oder Ärzten genutzt werden, um bestimmte Vorgänge zu dokumentieren. Die Dokumentation von Wunden kann darüber beispielsweise schnell und einfach vorgenommen werden. Im Pflegenotfall, der eine sofortige Handlung erfordert, könnte das Bild der Kamera auch an eine Fachkraft übertragen werden, die dann professionelle Anweisungen an den Angehörigen geben kann, sodass die Situation schnellstmöglich gelöst wird. Mit Hilfe einer Datenbrille könnten die pflegenden Angehörigen weiter entlastet werden und gerade auch stressige Situationen einfach und ohne die Gefahr einer Eskalation lösen.

Datenbrillen und CuraVesta

Über die Brille könnten die Funktionalitäten der Pflegeapp CuraVesta noch einfacher in den Pflegealltag integriert werden. Der Pflegeführer zeigt dann alle anstehenden Aufgaben an und bildet den in der App erstellten Tagesplan immer sichtbar ab. Messwerte und die Medikamenteneinnahme können über die Kamera der Brille dokumentiert werden und der Fehlmedikation wird durch die eingeblendeten Informationen vorgebeugt. Auch die Möglichkeit der Vernetzung mit professionalen Pflegekräften oder Ärzten, die über die App zur Verfügung gestellt werden, könnten per „Augmented Reality“ genutzt werden. So kann die beratende Fachkraft sich selbst ein Bild von der Situation machen, während der Pflegende sich gleichzeitig um den Pflegebedürftigen kümmern kann. Außerdem ist es denkbar Pflegehilfsmittel und Medikamente direkt per Barcode-Scan nach zu bestellen, über das in der CuraVesta-App integrierte Shop System.

Demenz in der häuslichen Pflege – eine Herausforderung für Angehörige

Angehörige werden meistens unvorbereitet mit der Aufgabe konfrontiert, einen demenzkranken Menschen zu versorgen und zu pflegen. Dadurch werden sie vor eine große Herausforderung gestellt, die sowohl psychisch, als auch physisch belastend sein kann. In vielen Fällen fehlt es an Informationen und Wissen über die Erkrankung und den Umgang mit der betroffenen Person. Besonders wichtig für pflegende Angehörige ist es deshalb, sich möglichst umfassend über die Krankheit zu informieren und so besser mit der Situation umgehen zu können. Auch die Möglichkeiten sich professionelle Hilfe an die Seite zu nehmen, wenn die Belastung zu groß wird, sollten Angehörige kennen, um nicht irgendwann überfordert zu werden. Wir zeigen einige Hinweise für die häusliche Pflege von Demenzkranken.

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Was ist Demenz?

Bei einer Demenz verschlechtern sich die kognitiven Fähigkeiten des Betroffenen im Laufe der Zeit zunehmend. Zu diesen Fähigkeiten zählen unter anderem das Erinnerungsvermögen (Gedächtnis), die Sprache, die Auffassungsgabe und der Orientierungssinn. Informationen können nicht mehr aufgenommen werden und das Verständnis im Alltag leidet. Mit Fortschreiten der Erkrankung, können Betroffenen ihre alltäglichen Tätigkeiten nicht mehr selbstständig ausüben. Neben dem kognitiven Leistungsverlust, kann sich auch die Gefühlslage der Betroffenen verändern. Antriebslosigkeit, Depressionen, Angst oder Stimmungsschwankungen können durch eine Demenz hervorgerufen werden. All diese Symptome können unterschiedlich stark ausgeprägt auftreten und werden durch verschiedene Krankheiten verursacht. Die häufigste Ursache (mehr als drei Viertel aller Demenzen) stellen neurodegenerative Erkrankungen dar, was bedeutet, dass die Nervenzellen im Gehirn nach und nach verloren gehen. Am bekanntesten ist dabei die Alzheimer-Krankheit. Als zweithäufigste Ursache gelten gefäßbedingte Demenzen, in Folge von Durchblutungsstörungen im Gehirn. Generell nimmt die Gefahr an Demenz zu erkranken im Alter deutlich zu. Verläufe von Demenz können sich sehr unterscheiden, doch die Widerherstellung der Gehirnleistung ist nur in den seltensten Fällen möglich. Meist lassen sich die Ursachen für eine Demenz nicht beheben.

Hinweise für pflegende Angehörige

Zuerst einmal ist es wichtig, dass Angehörige die Symptome einer Demenz erkennen, damit eine mögliche Diagnose so früh wie möglich gestellt werden kann. Dazu zählen Antriebslosigkeit, Verhaltensänderungen und zunehmende Vergesslichkeit. Besonders im Anfangsstadium ist es wichtig, mit den Betroffenen offen und ehrlich zu reden, da so im Fall einer Demenzdiagnose noch bewusst Vorkehrung und Vorbereitungen für den späteren Verlauf der Krankheit durch die Betroffenen selber gemacht werden können. Die Kommunikation mit Demenzkranken fällt Angehörigen oft schwer. Hier ist es wichtig sich der Situation bewusst zu werden, denn „normale“ Gespräche sind häufig nicht mehr möglich. Deshalb sollte auf einfühlsame Weise versucht werden zu kommunizieren und gute Beziehung aufrecht zu erhalten. Bei der Erledigung von alltäglichen Aufgaben, wie Anziehen, Kochen oder auf die Toilette gehen, sollten die Angehörigen unterstützen, wenn der Betroffene damit selber Schwierigkeiten hat. Wichtig ist aber, der demenzkranken Person trotzdem noch Tätigkeiten zu überlassen, die sie selbständig ausüben kann. Zu viel Hilfe schadet dabei nur der Selbständigkeit. Auch Interessen und Vorlieben, die ein erkrankter Mensch hatte, bleiben noch lange bestehen und sollten von den Angehörigen gefördert werden. Stimmung und Emotionen können Betroffene oft noch bis ins späte Stadium der Demenz wahrnehmen, deshalb können gemeinsame Aktivitäten und kleine Hilfestellungen eine Erleichterung sein.

In der häuslichen Pflege ist es auch notwendig, den Wohnraum an die Bedürfnisse des Betroffenen anzupassen. Besonders eine helle Umgebung und wenige Stolperfallen, können dem Erkrankten das Leben in der eignen Wohnung vereinfachen. Auch potentielle Gefahren, wie Medikamente oder Reinigungsmittel sollten sicher verwahrt werden, sodass der Betroffene diese nicht versehentlich zu sich nimmt oder trinkt. Außerdem gibt es einige Hilfsmittel, die helfen können, wenn die erkrankte Person das Haus ohne Orientierung verlässt. Anhänger mit Kontaktdaten erleichtern es eine verirrte Person wieder nach Hause zu bringen. Außerdem gibt es zunehmen Ortungsgeräte, oder auch Fenster- und Türkontakte, die ein Verlassen der Wohnung registrieren und dem Angehörigen melden.

Schlussendlich müssen pflegende Angehörige auch auf sich selbst achten, damit sie von der Situation nicht überfordert werden und die Pflege irgendwann eskaliert. Dafür gibt es zahlreiche Unterstützungsangebote. In diesem Beitrag haben wir einige Möglichkeiten zusammengefasst: Psychische Belastung für pflegende Angehörige

Links zum Thema:

Beratungsseite des Bundesgesundheitsministeriums

Broschüre der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

 

Big Data – Potential für die Gesundheitsbranche

Immer mehr Daten stehen Medizinern und Patienten zur Verfügung. Die Verbreitung von Fitness-Trackern und Gesundheitsapps sorgt dafür, dass Gesundheitsdaten auch im Alltag ständig und einfach erhoben werden können. Außerdem gibt es insgesamt eine gesteigerte Bereitschaft medizinische Daten für die Forschung verfügbar zu machen. So können Forscher auf Genomdaten, Blutwerte und viele weitere Informationen in großer Zahl zugreifen. Doch welche Chancen ergeben sich aus den Möglichkeiten einer solchen Datenmenge?BigData

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E-Health Gesetz: Vergütung von Videosprechstunden

VideosprechstundeDas E-Health Gesetz schreibt vor, dass bis Juli 2017 Videosprechstunden als eigenständige Leistung bei den Krankenkassen abgerechnet werden können. Bereits vor Ablauf der Frist haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband auf eine Regelung zur Vergütung geeinigt. Außerdem wurde festgelegt bei welchen Krankheitsbildern und für welche Arztgruppen Videosprechstunden eingesetzt und abgerechnet werden können.

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Erste Anlaufstelle: Pflegestützpunkt

Pflegende Angehörige können sich an die Pflegestützpunkte wenden, um eine erste Beratung zu erhalten. Dort geben professionelle Pflegeberater zu allen wichtigen Pflege-Themen Auskunft. 2008 wurde mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz die Grundlage für die Einrichtungen geschaffen. Verantwortlich für den Aufbau sind die Bundesländer, betrieben werden die Stützpunkte von den Pflege- und Krankenkassen. Doch was bieten die Beratungsstellen und wie findet man den nächsten Pflegestützpunkt in der eigenen Umgebung?

Pflegestuetzpunkte

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Beratung für die häusliche Pflege: Online Portale

Pflegende Angehörige sind meist keine Pflege-Experten. Wenn in der Familie ein Pflegefall auftritt, sind sie deshalb auf eine umfassende Beratung und ein umfassendes Informationsangebot angewiesen. Nur so kann die Qualität der häuslichen Pflege sichergestellt werden und den Angehörigen die schwere Aufgabe etwas erleichtert werden. Im Internet gibt es zahlreiche Portale, die Ratgeber und Informationsquellen für pflegende Angehörige sein können. Dabei ist das Angebot allerdings so groß, dass es nicht leicht ist, seriöse Anbieter sofort zu finden. Aus diesem Grund haben wir den Überblick über einige Portale, die Informationen zur Pflege bereitstellen:

LogosPortale

 

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Wie Ärzte zur Digitalisierung stehen

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Die Digitalisierung des Gesundheitswesens ist viel diskutiert. Welche Anwendungen sind denkbar? Gibt es einen Nutzen für den Patienten? Kann Big Data bei der Diagnose helfen? Auch unter Ärzten ist E-Health ein Thema. Eine Studie der Stiftung Gesundheit hat jetzt untersucht, wie Ärzte zur Digitalisierung ärztlicher Leistungen stehen. Die Situation der niedergelassenen Ärzte wurde durch eine Befragung erhoben. Wir haben einige interessante Ergebnisse zusammengefasst:

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Pflege 4.0 – Was ist das eigentlich?

 

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In Deutschland wächst der Anteil der Pflegebedürftigen seit Jahren. Im Zuge der demografischen Entwicklung und der höheren Lebenserwartung wird sich dieser Prozess in den nächsten Jahrzehnten noch weiter verstärken. Gleichzeitig gibt es in der Pflegebranche einen akuten Fachkräftemangel, der in absehbarer Zeit anhalten wird. Nachwuchs, der die älteren Pflegekräfte ersetzen kann ist nicht ausreichend vorhanden. Durch diese Entwicklung ist „Pflege 4.0“ zu einem hoffnungsvollen Schlagwort geworden. Es verspricht Lösungen für viele der aktuellen und zukünftigen Probleme der Pflege. Doch was ist überhaupt damit gemeint, wenn von „Pflege 4.0“ die Rede ist?

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